Ultraschall statt Röntgen

Ultraschalluntersuchungen ersetzen und ergänzen strahlende Bildgebungsvefahren, selbst in Bereichen, die als Domäne der Röntgendiagnostik gelten.

Ein Beispiel ist der Lungen-Ultraschall.

Oft kann, besonders bei Kindern, auf ein Röntgenbild der Lunge verzichtet werden wenn es um folgende Fragen geht:

  1. Lungenentzündung (Pneumonie)
  2. Atemnot: Asthma oder Lungenödem?
  3. Herzschwäche (Linksherzschwäche)

Unangefochten ist der Ultraschall bei der Diagnose folgender Lungenerkrankungen:

  1. Pleuritis (Rippenfellentzündung)
  2. Pneumothorax (Lungenriss mit akuten Schmerzen und Luftnot)
  3. Pleuraerguss (Rippenfellwasser)

Entzündungen der Gelenke sind schmerzfrei und schnell ambulant erkennbar. Selbst der Grad der Entzündung kann exakt gemessen werden.

Auch zahlreiche Knochenerkrankungen lassen sich einfach und sicher  mit Ultraschall diagnostizieren.

Hautveränderungen (Schwellungen, Rötungen, Schmerzen und v.a. Knoten unter der Haut lassen sich mit Ultraschall besser als mit anderen Verfahren abbilden.

Bei Muskelschmerzen, Schwäche und Bewegungseinschränkungen ist Ultraschall erste Wahl, um Entzündungen, Muskelrisse, Sehnenscheidenentzündungen, Schäden nach Krämpfen und genetische sowie neurogene Muskelerkrankungen abzuklären.

Unangefochten, selbst vom MRT, ist die Detailgenauigkeit bei der Darstellung peripherer Nerven.

Bei Hodenschwellung und Hodenschmerzen ist die Ultraschalldiagnostik unverzichtbar weil unübertroffen in der Genauigkeit der Darstellung. Die Fragestellungen sind hier: Hodentumore, Hodenentzündungen, Nebenhodenentzündung, Torsion des Hodens oder der Hodenanhänge, Leistenbrüche, Ödem, Wasserbruch, Hodenstauung (Varicocele).

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